Schrägband ganz einfach selbst gemacht

Wusstest ihr, dass ihr Schrägband wirklich ganz einfach selber machen könnt? Ich habe wohl schon einmal davon gehört und sogar die Materialien zu Hause (!), aber es noch nie ausprobiert.

Erst als am letzten Wochenende eine andere Teilnehmerin des Patchworkkurses mich fragte, welches Schrägband ich denn für meine Nähmaschinenabdeckung nutzen wollte. Mein Plan war eigentlich die Kursleiterin zu fragen, ob sie passendes für mich hatte.

Die andere Teilnehmerin schlug vor, es aus passendem Stoff einfach selber zu machen. Selber machen? Warum eigentlich nicht?

Schrägbandformer in verschiedenen Größen

Schrägbandformer benutzen

Ihr benötigt:

  • Schrägbandformer in der richtigen Größe
  • Stoff
  • Bügeleisen

Die Schrägbandformer haben auf der Rückseite eine Nummer. Das ist die Breite des späteren Schrägbandes, bevor ihr es umschlagt. Weiterlesen

Zuschneidehilfe – der Big Shot von Sizzix

Lange, lange Zeit habe ich mir versucht einzureden, dass ich keinen Big Shot brauche. Ich habe doch einen Rollschneider und eine Schere, warum soll ich knapp 100€ für ein Gerät ausgeben, was genau das macht?

Das hat sich dann schlagartig geändert, als ich meinem Februarblock mit dem Big Shot von Julia zugeschnitten hatte.

Big Shot von sizzix

Big Shot von sizzix

In gefühlter Lichtgeschwinidgkeit waren alle Elemente schnell und einfach zugeschnitten und ich konnte mich der schönen Aufgaben am Nähen widmen: nämlich dem Nähen selbst. So schön!

So funktioniert der Big Shot

Ich konnte mir aus Julias Erzählungen nicht so recht vorstellen, wie der Big Shot funktioniert. Aber es ist wirklich sehr einfach: der Big Shot besteht aus ein Walze. Um Stoffe zu schneiden, gibt es für die verschiedensten Muster Schaumstoffplatten, in denen sich Messer in Form des Musters befindet. Weiterlesen

Trick 21: Öfter mal die Klinge wechseln

Der heutige Trick ist sehr simpel und vielleicht etwas offensichtlich (nicht für mich), aber auch sehr effektiv.

Bei dem letzten Patchworkblock habe ich mir beim Zuschneiden echt einen abgebrochen und dachte immer das liegt an der Matte. Denn die hat schon einige Zuschneid-Furchen und darum nahm ich an, dass ich deswegen den Stoff nicht mehr so gut zuschneiden konnte.

Rollschneider Klinge wechseln

Rollschneider Klinge wechseln

Irgendwann fragte mein Liebster mich (nach dem 100. Mal laut Aufstöhnen und Beschweren), ob es eventuell helfen würde, die Klinge meines Rollschneiders zu wechseln.

Acherje, wann hatte ich das letzte Mal die Klinge gewechselt?

Die Antwort ist einfach gewesen: Nie. Denn das war noch die Originalklinge, die ich mit dem Rollschneider erworben hatte. Und das war inzwischen wohl 1,5 Jahre her.

Ihr könnt euch vorstellen, wie die Geschichte ausging. Ich wechselte die Klinge (die Ersatzklingen lagen schon seit längerem in einer Schublade – stets einsatzbereit) und der Stoff ließ sich schneiden wie warme Butter! Und das ist nicht übertrieben!

Also, einfach öfters mal die Klinge wechseln.

Liebe Grüße,

Nählexikon: Kopierpapier und Kopierrädchen

Bei dem Schnitt für mein Etuikleid von Burda fiel mir das erste Mal ein Kopierrädchen in die Hände. Meine Mama kramte es zusammen mit dem Papier aus ihrer Schneiderkiste. Vermutlich ist das ungefähr so alt wie ich, aber es funktioniert noch einwandfrei.

Kopierrad und Kopierpapier

Kopierrad und Kopierpapier

Das Kopierpapier und das – Rädchen haben wir dazu verwendet, um die Nahtlinien und Abnäher etc. vom Schnittmuster auf den Stoff zu übertragen. Dazu wird die gelbe Seite des Kopierpapieres auf den Stoff gelegt und man rädelt mit dem Rädchen über die Linien oder an den Linien entlang, die man übertragen möchte. Weiterlesen

Geschenke für Nähbegeisterte

Heute möchte ich euch zeigen, was ich alles für mein Hobby zu Weihnachten bekommen habe. Ja, ich weiß, Weihnachten ist schon wieder gefühlt Ewigkeiten her. Aber die eine Knallerüberraschung muss ich euch unbedingt zeigen.

Als Erstens gab es Wonderclips. Diese wurden schon in diversen Blogs hochgelobt und ich bin gespannt, ob sie die Erwartungen gerecht werden.

Wonderclips

Wonderclips

Das Bücherregal füllt sich

Da ich mich jetzt immer mehr mit Kleidung beschäftige und Feuer und Flamme bin, gab es auch einige Bücher zum Thema. Ich bin der absolute Büchertyp. Ich liebe Bücher und ich habe gerne mein Regal mit Büchern zu allen möglichen Themen voll stehen. Mit dem Gedanken eines E-Book Readers kann ich mich noch nicht wirklich anfreunden. Aber zurück zum Thema. Weiterlesen

Schnittmusterpapier oder Folie: der Vergleich

Ich habe jetzt meine ersten Erfahrungen mit Schnittmustern und dem Abmalen von Schnitten gemacht und wollte meine Erfahrungen gerne mit euch teilen. Die folgenden Vor-und Nachteile beruhen natürlich auf meinen persönlichen Erfahrungen und Vorlieben.

Wenn man einen Schnitt kauft, schneidet man die passende Größe nicht aus, sondern malt diese ab. Dafür gibt es zum Beispiel von Burda unter anderem Schnittmusterpapier, aber auch Folie.

Schnittmusterfolie

Schnittmusterfolie

Die Vorzüge von Papier

Die Vorteile des Papiers liegen darin, dass man keinen besonderen Stift braucht. Man kann zum Abzeichnen einfach einen Bleistift verwenden. Außerdem finde ich, dass sich das Papier einfacher als Folie auf dem Schnitt verschieben lässt. Was aber auch ein Nachteil sein kann. Weiterlesen

Kleine Helferlein – Pattern weights nähen

Leider fällt mir natürlich gerade keine passende deutsche Übersetzung für pattern weights ein. Vielleicht kann man Schnittmuster – Gewichte sagen, aber das spricht sich doch recht holperig. Ich hoffe, ihr wisst, worum es geht.

Dieses wunderbare Tutorial habe ich auf dem wirklich tollen Blog Tea Rose Home gefunden. Ich bin jetzt das erste Mal mit Schnittmusterpapier in Kontakt gekommen und da mussten noch dicke Bücher herhalten, damit das Papier auch da blieb, wo es sein sollte.

Gewichte für Schnittmuster

Gewichte für Schnittmuster

Dauer: 0.5 Stunden | Anleitung: Tea Rose Home | Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Aber mit diesen Gewichten sieht das gleich viel schöner aus, oder? Ihr braucht folgende Materialien: Weiterlesen

5 Inspirationsquellen für Nähnerds

Heute geht es um meine Lieblingsinspirationsquellen, um Ideen für neue Nähprojekte zu finden. Denn irgendwann stellt man als Anfänger fest, dass das Nähen viel mehr als kleine Täschchen umfasst.

1) Bücher

Vor allem am Anfang habe ich die örtliche Bücherei nach neuen Nähbüchern durchsucht und dort meine Inspiration geholt. Weil unsere Bücherei so gut ist, besitze ich selber nur zwei Nähbücher. Ich habe bereits auch einige Nähbücher vorgestellt und ein paar Projekte aus den Bücher genäht.

2) Google Bilder

Wenn ich mal nicht genau weiß, was ich als Nächstes nähen will, suche ich einfach bei Google unter Bilder nach dem Wort „Nähen“ oder englisch „Sewing„. Und dann lass ich mich einfach berieseln. Wenn man schon länger näht, dann sieht man einiges, was bekannt ist, aber manchmal entdeckt man eben auch Projekte, die man noch nie gesehen hat. Weiterlesen

Meine Nähmaschine: W6 N 5000

Nachdem ich acht Monate mit einer Nähmaschine aus dem Discounter genäht habe, fehlten mir irgendwann einfach ein paar Stiche und ich wollte mir gerne eine neue Maschine zulegen. Denn inzwischen war meine Maschine doch sehr laut und funktionierte auch nicht mehr so richtig. Letztendlich habe ich mir dann die N 5000 von W6 ausgesucht.

Die Nähmaschine W6 N5000

W6 N 5000

Preis (momentan): 439 €

Auf der Seite von W6 werden natürlich allerlei Eigenschaften von der Maschine aufgezählt, aber für mich persönlich steigern folgende Eigenschaften das Nähvergnügen enorm:

Spulen

Das Spulen vom Unterfaden wird mit der Starttaste gestartet und man kann das einfach laufen lassen, denn sobald die Spule voll ist, stoppt die Maschine automatisch. Weiterlesen

Nählexikon: Paspelband

Auf meiner ewigen Liste der Näh-To-Dos stand das Verwenden von Paspelband. Mit dem Nähen des zweiten Kissenbezuges für den Balkon kann ich diesen Punkt endlich abhaken. Und es ist so einfach! Wenn man natürlich, wie ich, das Paspelband sofort um Ecken nähen möchte, ist das für einen Anfänger natürlich etwas wahnsinnig, aber was soll’s. Sonst lernt man es ja nie.

Paspelband kann man natürlich auch kaufen, aber das ist ja langweilig, wenn man es auch sehr einfach selber machen kann.

Materialien für das Paspeband

Materialien für das Paspeband

Materialien:

  • Kordel
  • Stoffstreifen, so lang wie die Kordel und ca. 4 cm breit
  • Farbliches passendes Garn
  • Reißverschlussfuß

Wenn der Stoffstreifen nicht so lang ist wie die Kordel, einfach mit passendem Garn, einen weiteren Stoffstreifen annähen. Weiterlesen