Jersey kennenlernen – mit Babymützen

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich bereits mehrmals den Versuch unternommen, mir selber etwas aus Jersey zu nähen. Das hat mal mehr und mal weniger gut geklappt, sodass mich schnell wieder der Mut verlassen hat.

Mein best Buddy gewebte Baumwolle verzeiht mir vieles, Jersey mir, gefühlt, rein gar nichts.

Vor einem Monat hat Ina von Pattydoo (ihr kennt sie alle) ihre zweite Folge Nähgeschichten veröffentlicht und dieses Mal ging es um Jersey! Begeistert habe ich mir die Sendung angesehen und mir reichlich Notizen gemacht.

Denn eigentlich wollte ich meine Overlock ja auch viel besser kennen lernen und eigentlich wollte ich doch auch wirklich Jersey vernähen.

Da kam mir der Gedanke, dass gleich nach den Sternen greifen, vielleicht hier nicht der richtige Weg ist.

Nach den Sternen greifen, ist ja sonst nicht schlecht, aber manchmal muss man eben klein anfangen. Und genau das wollte ich jetzt.

Um wieder mit Jersey zu beginnen, habe ich mir überlegt, Babymützchen zu nähen. Ja, ihr haltet mich vielleicht für etwas bekloppt, weil ich selber keine Kinder habe und auch keins erwarte, aber was haben Baby-Nähprojekte für einen großen Vorteil?

  • Wenn ich es verbocke, ist der Stoffverlust nur sehr gering.
  • Und zweiter großer Pluspunkt: man ist viel schneller fertig, weil kleinere Strecken ausgeschnitten und genäht werden müssen.

Inzwischen denke ich mir: Warum zur Hölle bist du da nicht schon viel früher drauf gekommen?

Das Schnittmuster

Ich wollte mit etwas Einfachem, wie einem Mützchen starten und bin auf dem Blog Lybstes auf ein Freebook gestoßen (Yeah!). Natürlich habe ich die Mütze erst einmal ohne Schirmchen genäht, denn hier will erst einmal niemand mehr nach den Sternen greifen.

Genähte Babymützen aus Jersey

Genähte Babymützen

Dauer: 30 Minuten | Anleitung: Blog Lybstes | Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Alle Nähte habe ich mit meiner Overlock genäht und dadurch ging das echt ratfatz. Im Vergleich war sogar das Zuschneiden aufwändiger! Beim Zuschneiden habe ich dieses Mal einige Tricks angewendet, die ich in der Folge Nähgeschichten von Ina gelernt habe:

  • den Stoff, z.B. mit Washi Tape, auf dem Tisch fixieren
  • Vorlage ebenfalls fixieren
  • alles mit dem Rollschneider ausschneiden

Der Rollschneider als Geheimtipp

Mit dem Rollschneider habe ich bisher nur geometrische Elemente für meine Patchworkprojekte ausgeschnitten. Ich bin nie auf den Gedanken gekommen, Jersey und dann auch noch runde Formen damit auszuschneiden.

Jersey zuschneiden

Jersey zuschneiden

Aber es geht sehr gut und auch viel, viel schneller als mit der Schere, auch wenn mal Rundungen mit dabei sind. Verrückt, sag ich euch! Man lernt wirklich nie aus!

Mein Fazit

Die Anleitung für das Mützchen ist sehr einfach aufgebaut und leicht zu verstehen, sodass ich gleich zwei genäht habe. Wegen der Übung halt und weil sie so super niedlich sind!

Babymützen aus Jersey

Babymützen aus Jersey

Auch das klingt vielleicht irre, aber findet ihr so kleine Dinge für Babies nicht auch einfach super niedlich? Ich glaube, mein Kopf setzt da automatisch so ein paar Glückshormone frei, die mich dann lächeln lassen. Und das sollte jeder viel häufiger tun, findet ihr nicht auch? :)

Als nächstes werde ich mich vielleicht an ein richtiges Kleidungsstück für Babies wagen. Hoffentlich gelingt es auch so gut, aber ich denke, ich bin jetzt auf dem richtigen Weg :)

Liebe Grüße,

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2 Gedanken zu “Jersey kennenlernen – mit Babymützen

  1. Pingback: Trick 24: Rollschneider auch für Jersey nutzen | Kreativprojekte

  2. Pingback: Jersey kennenlernen – Babybody nähen | Kreativprojekte

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