Bloggen und Alltag – #Schreibzeit

Über Twitter bin ich auf das August Schreibzeit Thema von Sabine aufmerksam geworden. Jeden Monat veröffentlicht Sabine auf ihrem Blog was eigenes (großartiger Blog, es lohnt sich vorbeizuschauen) ein Thema und jeder darf gerne etwas dazu schreiben.

Und dieses Thema hat mich gereizt. Denn wie mache ich das eigentlich? Wenn ich mir das ganz rational überlege, könnte mein Leben sehr viel entspannter sein. Hätte ich mich nicht 2013 für das Nähen und Bloggen entschieden, könnte ich abends nach meinem Vollzeitjob die Beine hochlegen und am Fernseher einen Serien Marathon inhalieren, um danach ins Bett zugehen.

Aber mein Kopf fährt gerne Achterbahn.

Er, also mein Kopf, kann eigentlich nur abends im Bett bei Hörbüchern mal abschalten. Er muss etwas tun. Weswegen ich mich auch vor einem halben Jahr für einen ein jährigen Fernlehrgang entschieden habe.

Ja, es gibt definitiv Momente, wo mir einfach alles zu viel wird. Da bin ich ganz ehrlich. Aber ich muss irgendwie das Gefühl haben, dass ich etwas getan habe. Um das irgendwie zu schaffen, baue ich voll auf To Do Listen. Auf diesen notiere ich wirklich jede Kleinigkeit, was ich machen möchte. So kann sich der Kopf auf etwas anderes konzentrieren als darauf, an alles zu denken, was noch ansteht.

Ein gewöhnlicher Tag – so sieht er aus

Meistens klingelt der Wecker bei uns um fünf Uhr, da mein Freund bereits um kurz vor sechs das Haus verlässt. Wenn der Wecker um fünf Uhr klingelt, liegt man logischerweise allerspätestens um 22 Uhr um Bett, um irgendwie noch genug Schlaf zu bekommen. Daher dreh ich mich morgens nicht noch einmal um und schlafe noch 2 Stunden,was ich locker könnte, sondern erledige die Dinge, die ich gerne machen möchte.

Ja, in den ersten Momenten, fühle ich mich wie ein Zombie, aber man gewöhnt sich dran. Und dann werden morgens Blogbeiträge geschrieben, Bilder bearbeitet oder auch mal der Haushalt gemacht. Die To Do Listen werden eben abgearbeitet.

Der schwierige Anfang

Besonders am Anfang meiner Bloggerzeit habe ich mich enorm durch die großen Blogger in meinem Bereich stressen lassen. Die mit ihren tollen Ideen und tollen Fotos. Inzwischen weiß ich, dass so etwas Zeit braucht. Wenn ich keine Ideen oder keine Lust habe, ist das so. Ich versuche nur auf das zu schauen, was ich mache und was ich besser machen möchte.

Ich messe mich nicht mehr an anderen, sondern nur an mir selbst.

Die Ordnung und das Chaos

Am liebsten habe ich es, wenn alles genau geordnet ist und ich das Gefühl habe, ja ich habe es in der Hand. Die Wohnung ist aufgeräumt, die Zeitplanung für den Fernlehrgang funktioniert perfekt und es sind fünf Blogbeiträge vorbereitet. Aber das ist wirklich die Seltenheit. Denn es gibt immer etwas zu tun, zumindest für mich.

Man könnte meinen, dass ich nie zur Ruhe komme. Das könnte wirklich stimmen, aber ich versuche dabei, mich nicht zu hetzen oder unter Druck zu setzen. Daran arbeite ich noch, denn das fällt mir manchmal schwer. Aber ich denke, dass Leben ist zu kurz, um es einfach verstreichen zu lassen. Darum möchte ich jeden Tag nutzen.

Liebe Grüße,
Stephanie

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3 Gedanken zu “Bloggen und Alltag – #Schreibzeit

  1. Liebe Stephanie ein toller Beitrag. Ich habe mich am Anfang auch so sehr an großen Blogs orientiert. Gebe zu auch heute denke cih noch Mensch das könnte noch besser und bloggen musst du öfter und du wolltest noch die und die und die Anleitung schreiben. Und ich denke mir aber nö, alles Stück für Stück. Man entwickelt sich weiter. Lernt auch eine gewisse Gelassenheit. Und ich finde auch bei dri (lese deinen Blog ja von Anfang an) hat sich schon brutal viel getan wobei dein Blog von Anfang an schon sher strukturiert war. Das liegt dann wohl schlichtweg an dir weil du so lebst. Was auch absolut ok ist ;) Noch einen fernlehrgang und morgens zwei Stunden früher aufstehen klingt anstrengend. Aber solange du tust was dir wichtig ist dich glücklcih macht ist doch alles super. Herzliche Grüße

    Gefällt 1 Person

    • Vielen Dank für deine lieben Worte :) Und genau so ist es: irgendwann lernt man auch gelassener zu sein. Man muss wirklich einfach sein Ding machen, denn sonst wird es vermutlich keinen Spaß machen und das soll es ja :)

      Noch einmal danke und liebe Grüße,
      Stephanie

      Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Monatsrückblick Juli und August 2015 | Kreativprojekte

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