Patchworkdecke: So nähe ich die Elemente

Auf den ersten Blick sah die Patchworkdecke, die ich auf dem Blog Vintage Modern Quilts gesehen habe, hochkompliziert aus.

Patchworkelement nähen

Patchworkelement nähen

Doch bei näherem Hinsehen, dann doch irgendwie machbar. Wenn man die Streifen zwischen den Elementen nicht mitberechnet, besteht ein Element aus neun Elementen:

  • einem großen Quadrat in der Mitte
  • vier Quadraten aus jeweils vier kleineren Quadraten
  • vier Quadraten und jeweils vier Dreiecken

Ich habe angepeilt, dass jedes Quadrat ca. 10 x 10 cm werden soll. Zuerst habe ich die Dreiecke genäht, da diese, wie ich finde, super schwierig zu berechnen sind und an denen sollten sich dann die anderen Quadrate orientieren.

Die Dreiecke habe ich aus 13,5 x 13,5 cm großen Quadraten zugeschnitten. Daraus hat sich eine Größe von 11 x 11 cm ergeben. Wie ihr Dreiecke nähen könnt, habe ich euch bereits diese Woche gezeigt, deswegen werde ich den Schritt einfach mal überspringen.

Die Elemente sind vom Aufbau alle gleich, also auch von der Platzierung der Quadrate und Dreiecke. Es wechseln lediglich die Stoffe ihre Position. Jetzt schauen wir uns mal die drei Reihen genauer an.

Oberes Patchworkelement nähen

Oberes Element

Die obere Reihe besteht aus acht kleinen Quadraten und vier Dreiecken.

Mittleres Patchworkelement nähen

Mittleres Element

Die mittlere Reihe besteht aus vier Dreiecken und einem großen Quadrat in der Mitte. Im Gegensatz zur oberen und unteren Reihe zeigen die bunten Dreiecke nicht nach rechts und links, sondern nach oben und unten.

Unteres Patchworkelement nähen

Unteres Element

Und die untere Reihe besteht, wie die obere, aus acht kleinen Quadraten und vier Dreiecken.

Quadrate zusammennähen

Auch die einzelnen Quadrate zusammen zunähen, ist wirklich nicht schwierig. Erst näht ihr die jeweils nebeneinander liegenden an einer Seite zusammen, bügelt die Naht und legt die Quadrate dann rechts auf rechts aufeinander.

Quadrate nähen

Quadrate nähen

Natürlich sollten die Nähte genau aufeinander liegen. Und dann einmal entlang nähen und schon ist das Quadrat aus vier kleinen Quadraten fertig.

Abschließend kann ich noch folgende Tipps geben:

  • Es lohnt sich, reichlich Dreiecke und kleine Quadrate vorzuschneiden, denn dann könnt ihr länger am Stück puzzlen und nähen.
  • von dem weißen Stoff braucht man sehr viel mehr als von den anderen Stoffen
  • Bügeln, bügeln, bügeln – ich bügel wirklich jede Naht auseinander

Ich denke, das war alles, was ich zu diesem Muster sagen kann. Vielleicht noch: auch, wenn ein Muster erst einmal super kompliziert aussieht, versucht die Einzelelemente zu entdecken und dann eventuell noch den Rhythmus. Denn sehr oft ist ein Patchworkstück nun mal aus einfachen Quadraten oder Dreiecken aufgebaut und wird erst beeindruckend durch das Zusammenlegen. Man muss nur das Muster durchschauen. :)

Ich hoffe, euch hat die Anleitung gefallen und vielleicht traut ihr euch jetzt auch an ein kompliziertes Muster.

Liebe Grüße,
Stephanie

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5 Gedanken zu “Patchworkdecke: So nähe ich die Elemente

      • Das Blattmuster mit roten und orangen Blättern – daraus hatte meine Tochter eine Quiltjacke und der Rest landete in einer Decke. Und dann noch der graue Stoff in orange. Den hatte sich mein Sohn für eine Decke ausgesucht um sein Studentenzimmer in blau und orange aufzupeppen. Für das Deckenmonster brauchte ich knapp vier Monate, die Quadrate mit der Maschine genäht und die Wattierung mit der Hand gequiltet.
        Viele Grüße,
        Karin

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      • Das klingt nach sehr viel Arbeit, aber es hat sich doch bestimmt gelohnt, oder? :) Quilten ist für mich ja noch ein kleines Mysterium. Und mit der Hand quilten erst Recht! Wahnsinn! Vielleicht kann ich das auch irgendwann :)

        Liebe Grüße,
        Stephanie

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  1. Pingback: Monatsrückblick März 2015 | Kreativprojekte

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