Warum ich unbedingt noch eine Decke nähen muss

Am Wochenende war es wieder so weit: Der Patchworkkurs, an dem ich zum dritten Mal teilnehmen wollte, stand vor der Tür. Und natürlich brauchte ich ein Projekt.

Wer mir auf Facebook folgt, hat es vielleicht schon gesehen. Auf dem Blog Vintage Modern Quilts habe ich das Muster gefunden und war begeistert. Und im selben Moment hatte ich auch etwas Angst davor. Aber der Patchworkkurs wird von einer Frau geleitet, die wirklich schon sehr, sehr viel Erfahrung hat. Und so dachte ich mir, du hast zwar gerade eine Decke genäht, aber warum nicht eine zweite, größere mit einem schöneren Muster?

Patchworkmuster aufzeichnen

Patchworkmuster aufzeichnen

Bevor es losging, habe ich mir das Muster aufgezeichnet, damit ich später weiß, an welcher Position derselbe Stoff sein muss.

Am Wochenende habe ich es geschafft 7,5 Blöcke fertig zu nähen. Man muss sich natürlich bewusst sein, dass man im Vergleich recht wenig näht, sondern mehr Zeit mit Zuschneiden und Bügeln verbringt. Vor dem Wochenende habe ich mir extra einen neuen Rollschneider gekauft. Der von Snaply hat inzwischen nur noch schlecht geschnitten und die Zeit reichte nicht, um Klingen nachzubestellen. Darum gab es einen neuen von Prym.

Aber ich finde, das gehört auch zu dem Hobby und es ist zwar schön, wenn man fertig ist, aber ich habe auch viel Spaß am gesamten Prozess. Und besonders am Tüfteln.

Da es sich um fünf verschiedene Farben handelt (den weißen jetzt nicht mitgezählt), wandern diese Farben immer, sodass sich unterschiedliche Kombinationen ergeben, es im Gesamten aber trotzdem stimmig ist. Hoffe ich zumindest.

Patchworkelement

Patchworkelement

Patchworkelement

Patchworkelement

Der Plan ist, dass die Decke riesig wird. Also ein Element wird ca. 35 cm groß, wenn ich die Zwischenstreifen noch dazunähe und die Decke soll dann aus 5 x 6 Elementen bestehen. Ja riesig, sag ich ja. Von den Farben passt die Decke definitiv besser in den Wohnraum, als die kunterbunte.

Besonders stolz bin ich darauf, dass ich es inzwischen schaffe, dass die Nähte schon recht gut aufeinander treffen. Aber ich habe auch ein paar Mal zum Nahttrenner gegriffen. Wenn es einen schon jetzt stört, wird es auch stören, wenn die Decke fertig ist. Und das will man ja nicht.

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und demnächst ein paar mehr Details zum Nähen des Musters verraten.

Liebe Grüße,
Stephanie

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13 Gedanken zu “Warum ich unbedingt noch eine Decke nähen muss

  1. Da hast du dir etwas vorgenommen! Ich habe drei solcher Monster geschafft und weiß, was du noch vor hast. Denke noch einmal darüber nach deine Stecknadeln quer zu stecken. Es erspart dir den Einsatz des Nahttrenners. Die eine oder andere Nadel, die vielleicht einmal beim Drübernähen den Geist aufgibt (pro Quilt ist mir das vielleicht ein Mal passiert) ist schneller gewechselt, als dass die Naht getrennt ist.
    Die Farbzusammenstellung gefällt mir.
    Mit vielen Grüßen,
    Karin

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    • Liebe Karin,

      das mit den Stecknadeln werde ich mal probieren :) Anscheinend kommt es wirklich nicht häufig vor, dass eine Nadel bricht, denn sonst würden es ja nicht so viele machen :)

      Viel Erfolg noch bei deinem Muster. Hoffentlich wird meins in absehbarer Zeit fertig.

      Liebe Grüße,
      Stephanie

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      • Hihi ich muss gerade echt schmunzeln. Schön, dass wir uns da so gut ergänzen :) und fein, dass wir uns gegenseitig bewundern *g* mal sehen vielleicht starten wir mal ein Projekt zusammen ich nähe in 4 Wochen eine Patchworkdecke und du ein Kleid oder so :D und jede Woche gibts ein WIP Post ;) Wär das was? Liebe Grüße

        Gefällt 1 Person

      • Kurz ist leichte Panik in mir aufgestiegen, aber das klingt doch gut! :D Man muss sich Herausforderungen schließlich stellen! Man kann an ihnen nur wachsen, oder so. Vielleicht sollte ich schon mal ein Schnittmuster raussuchen ;-)

        Liebe Grüße,
        Stephanie

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