Ein paar Gedanken zur dunklen Jahreszeit

Heute gibt es kein Tutorial und keine Tricks von mir, sondern mal etwas Anderes. Gerne würde ich euch etwas Genähtes zeigen, aber die dunkle Jahreszeit kam so plötzlich, dass ich vergessen habe in den hellen Stunden am Wochenende Fotos zu machen. Und bevor ich euch dunkle Foto oder überbelichtete Fotos mit Blitz geschossen zeige, lasse ich es lieber. Denn ich wollte ja bessere Fotos machen. Das hatte ich mir am Anfang des zweiten Bloggerjahres auf die Fahne geschrieben. Nun sitze ich hier und warte auf das helle Wochenende.

Und dann Weihnachten. Bis dahin sind es gar nicht mehr so viele helle Wochenenden. Die Zahl ist vermutlich kleiner zehn und wenn die Zeit so schnell weiterrast, dann sind es bald kleiner als 5.

Aber irgendwie habe ich gar nicht das Gefühl, das die Weihnachtszeit naht. Klar, die Temperaturen sind zumindest hier in den letzten Tagen rapide gesunken und morgens auf dem Fahrrad sehnen sich Ohren und Finger bereits nach Wollmütze und Handschuhen. Aber irgendwie ging mir das alles zu schnell.

Obwohl ich gerade erst 26 bin, gehöre ich nun wohl zu den Menschen, die ab und an Sätze sagen wie „Die Zeit verfliegt momentan wie im Flug“. Früher dachte ich immer, das sagen nur alte Menschen. Aber anscheinend nicht, oder mit 26 kann man auch schon alt sein.
Und um dem entgegen zu wirken, setze ich mich selber unter Druck immer etwas Neues auszuprobieren. Obwohl ich eigentlich nach der Arbeit abends einfach mal die Beine hochlegen könnte, weil ich ja wirklich Freizeit habe, habe ich mir selber Stress geschaffen.

Und das in einer Zeit, in der man sich auf die wesentlichen Dinge besinnen sollte. Damit ist nun Schluss. Ich möchte die Zeit nutzen und nicht dadurch rasen, um möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu erledigen. Das hilft wohl niemandem und macht auch nicht glücklich.

Für manche beginnt der Stress erst so richtig in der Weihnachtszeit. Da stehen Treffen mit Verwandten und Freunden an und all die Weihnachtsfeiern von Firma und Verbänden. Und nebenbei möchte man auch noch passende Geschenke für die Lieben finden. Wie soll man bei dem ganzen Stress, die Zeit noch genießen?

Aber dieses Jahr möchte ich gerne die Weihnachtszeit ungestresst und in vollen Zügen genießen. Denn ich mag Weihnachten wirklich sehr. Ich mag Plätzchen backen. Ich mag die kühle, erfrischende Luft. Und ich mag den Gedanken, dass es das Fest mit all den Lieben sein soll. Darum werde ich mir jetzt bereits Gedanken zu Weihnachtsgeschenken machen, damit ich sie nicht auf den letzten Drücker besorgen muss und werde auch planen, was ich nähen möchte. Mit genug Puffer, damit es Spaß macht und nur Spaß und nicht in Stress endet.

Ich hoffe, auch ihr kommt entspannt durch die Jahreszeit und lasst euch nicht zu sehr von der Dunkelheit runterziehen.

Habt ihr schon Pläne oder Projekte für die Zeit?

Liebe Grüße,
Stephanie

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4 Gedanken zu “Ein paar Gedanken zur dunklen Jahreszeit

  1. Pingback: Monatsrückblick Oktober 2014 | Kreativprojekte

  2. Hallihallo, ich bin es mal wieder :)

    Mir geht es ganz genauso. Ich bin gerade mal 21 und auch ich habe das Gefühl, dass die Zeit nur so an mir vorbei fliegt. Manchmal ist das echt erschreckend. Aber ebenso habe auch ich mir vorgenommen die Weihnachtszeit mal zu genießen und bewusst zu erleben. Ich neige nämlich dazu viel aufzuladen an Arbeit und Projekten und diese dann so schnell wie möglich abzuarbeiten. Damit soll den Rest des Jahres aber Schluss sein. Man muss auch mal genießen können, mein neues Motto :)

    Liebe Grüße,
    Jani

    Gefällt 1 Person

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