Patchwork: so geht’s!

Ihr wisst, ich liebe Patchwork, denn das wohl Schönste an Patchwork ist, dass aus einem Haufen kleiner Stoffstücke am Ende etwas Großartiges wird und man sein Werk erst nach der Zeit erkennen kann und dann haut es einen manchmal schon etwas um. Patchwork ist eigentlich gar nicht schwierig, man braucht nur etwas mehr Geduld, als wenn man mit nur zwei Stoffen arbeitet.

Im Zuge meiner Patchworkdecke habe ich mir gedacht, dass ich euch mal zeige, wie ich so ein Patchworkprojekt nähe.

Richtige Stoffauswahl

Am besten kann man für Patchwork feste Baumwollstoffe nehmen. Die sollten nicht zu dünn sein (also man sollte nicht durchgucken können), weil dadurch das Vernähen echt zur Qual werden kann und sie dann auch nicht so gut halten. Bei der Babydecke, die ich genäht hatte, habe ich ein Stoffpaket bestellt und bei 50% der Stoffe wirklich Glück gehabt, aber die anderen waren dünn und faserig. Das macht das Nähen nicht einfacher.

Das Zuschneiden

Quadrate sind sehr gut für Patchwork-Anfänger geeignet, vor allem weil sie in „Massen“ mit einem Rollschneider und einer Schneidematte zugeschnitten werden können. Dadurch kann man schnell mit dem Schönsten anfangen: dem Nähen.

Beim Schneiden ist es wirklich wichtig akkurat zu arbeiten. Denn wenn ein Teilchen schief ist, dann zieht sich das später durch das gesamte Projekt und irgendwann passen die Nähte nicht mehr richtig aufeinander.

Das Zusammennähen

Als Erstes lege ich immer die Quadrate aus, um zu sehen, welche Anordnung mir gefällt. Wenn ich dann ein schönes Muster gefunden habe, geht es ans Nähen. Dazu nähe ich erst einmal die Reihen zusammen. Dabei muss immer die gleiche Nahtzugabe verwendetet werden, denn sonst sind die Quadrate natürlich unterschiedlich groß.

Dann wird gebügelt. Ich bügel die Nahtzugaben jetzt immer auseinander anstatt in einer Richtung. Denn wenn sie in eine Richtung gebügelt werden, sieht man eine Kante.

Wenn die Reihen dann fertig sind, werden diese aneinander genäht. Wenn ich nur die einzelnen Quadrate zusammennähe, stecke ich die meist gar nicht zusammen, weil ich meistens mit kleineren Quadraten arbeite (um die 7,5 cm). Aber bei den Reihen lohnt sich das zusammenstecken schon, damit die Nähte wirklich genau aufeinander liegen.

Reihen zusammennähen

Reihen zusammennähen

Und dann werden die Nähte wieder aufeinander gebügelt. Und schon ist das Patchworkstück fertig und ganz verarbeitet werden.

Wenn ihr euch für Patchwork interessiert, empfehle ich euch mal auf Pinterest zu stöbern, denn da gibt es wirklich die wunderschönsten Decken, Kisten, Taschen und vieles mehr.

Liebe Grüße,
Stephanie

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Ein Gedanke zu “Patchwork: so geht’s!

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