Ein Jahr Nähen – der Rückblick

Das erste Jahr ist rum und ich nähe immer noch. Was eher eine spontane Idee war, ist zu meinem liebsten Hobby geworden. Dieser Beitrag soll eine kleine Reise zu den Anfängen meines Nähabenteuers werden und dabei zeige ich unter anderem die ersten Nähsachen. Also macht es euch bequem und nehmt euch einen Keks, das könnt was länger dauern. ;-)

Wie alles begann

Angefangen hat alles mit der Themenwoche rund ums Nähen und Stricken bei Tchibo. Und wie könnte es passender sein, startet diese bald wieder. Eine Nähmaschine hatte ich mir bereits vor Jahren gekauft, aber diese verstaubte in ihrem Karton nur im Keller, denn damals hatte mich der Nähvirus nicht wirklich infiziert. Aber warum nicht wieder rauskramen? Bei Tchibo habe ich mich dann mit dem Nötigsten eingedeckt und ein paar Scheren, Kreidestifte und Stoff gekauft.

Das ersten Nähprojekte

Bevor es hier auf dem Blog losging, hatte ich erst einmal für mich geübt. Am 4. September 2013 kam mein erstes Stoffpaket, was ich bei Dawanda bestellt hatte, an und war so stolz auf meine erste Taschentuchtasche, dass ich das über Facebook gleich der ganzen Welt mitteilen wollte. Ok, zumindest meinen Freunden.

Taschentuchtasche in blau

Erste Taschentuchtasche

Wie man sieht hat diese Tatüta nicht einmal Ecken, aber soweit war ich damals noch nicht. Die Stoffe gibt es immer noch, weil mich die Stoffe nach diesem Projekt irgendwie nicht mehr gereizt haben. Aber die Tasche wird immer noch genutzt und hat sogar schon die Waschmaschine überlegt, obwohl die Stoffe damals nicht vorgewaschen waren. Von sowas hatte ich damals ja keine Ahnung und wollte einfach nur anfangen.

In meinem ersten Nähkurs habe ich dann sogar ein kleines Täschchen mit Reißverschluss genäht. Und jedem, der Angst vor Reißverschlüssen hat, kann ich sagen, dass man es einfach machen muss. So schlimm ist es gar nicht. Und dieses Täschchen war dann auch der allererste Beitrag in diesem Blog.

Kosmetiktasche - Innenseite

Kosmetiktasche

Damals habe ich festgestellt, dass Nähkurse am Anfang nicht so geeignet für mich sind, da ich gerne irgendwo hingehe und vorbereitet bin und da man sich selber ein Projekt mitbringen musste, fand ich das sehr mühselig. Ich nähte doch erst seit knapp einem Monat, zumindest hatte ich es versucht.

Nähen lernen, aber wie?

Darum habe ich mich erst einmal durch Nähücher aus der Bücherei gewühlt und das Internet nach passenden und inspirierenden Projekten durchstöbert. Dabei habe ich eine große Sammlung an Bookmarks erstellt, und immer wieder Neues probiert. Denn so ist es wie mit allem, man muss einfach üben, üben, üben.

Mein Fazit nach einem Jahr

Nähen ist wirklich ein tolles Hobby und ich merke selber, dass ich definitiv seit dem ersten Tag etwas dazugelernt habe. Aber es gibt noch so viel zu lernen und aus zu probieren. Ich freue mich auf das nächste Jahr mit meiner Nähmaschine und auf all die Projekte, die noch kommen. :)

Wer mit dem Nähen anfangen möchte, dem sollte bewusst sein, dass es auch Geld kostet, denn allein mit Stoff und einer Nähmaschine ist es nicht getan. Aber das ist wohl bei jedem Hobby so, mit dem man es wirklich ernst meint.

In den nächsten Tagen wird es noch ein paar Beiträge geben, die sich rund um das erste Jahr drehen, wie meine fünf liebsten Anfängerprojekte oder auch mein Vorhaben für das nächste Bloggerjahr. Gute Vorsätze eben, wie man das so am Anfang eines neues Jahres so macht. :)

Liebe Grüße,
Stephanie

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9 Gedanken zu “Ein Jahr Nähen – der Rückblick

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