Mein Nähzimmer

Also Nähzimmer ist erst einmal übertrieben, denn ich habe eigentlich kein Nähzimmer. Ich gehöre zu den vielen, vielen Esstischnäherinnen. Damit aber nicht alles im Nähchaos versinkt, habe ich mir ein paar Ordnungshelfer gesucht. Wenn die Nähmaschine nicht immer an einem Ort stehen kann, ist es wichtig, dass sie schnell griffbereit ist, genauso wie alle benötigten Materialien. Sonst kann einem schnell die Lust am Nähen vergehen. Wer möchte schon gerne, mehr Zeit mit dem Suchen von Dingen verbringen, als mit dem Nähen? Niemand! Also beginnen wir mit dem Rundgang:

1) Der Nähschrank

Nähschrank

Nähschrank

Unterhalb des Esstisches steht ein schmaler Schubladenschrank. In diesem Schrank befinden sich alle Utensilien, die ich neben Stoff und Garn zum Nähen brauche. Dabei ist die Reihenfolge der Schubladen auch gleich zu setzen mit der Priorität des Inhalts. In der obersten Schublade befinden sich zum Beispiel Scheren, Rollschneider, Kam Snaps, Unterfadenspulen und Stecknadeln. Eben Dinge, die man fast immer braucht und an die man einfach rankommen sollte. Im Gegensatz dazu befinden sich zum Beispiel in unterster Schublade die Füllwatte und Kirschkerne.

Der Schrank kommt übrigens von IKEA, ist aber schon viele Jahre alt. Könnte also sein, dass es den gar nicht mehr gibt.

2) Kleinigkeiten

Aufbewahrung Kleinigkeiten

Aufbewahrung Kleinigkeiten

Im Schrank gibt es natürlich reichlich Kleinigkeiten und diese bewahre ich in durchsichtigen Plastikdosen auf. Diese waren ursprünglich die Verpackungen von Ferrero Rochers. Man kann dann nicht nur herrliche Schokolade genießen, sondern die Verpackung später für Stecknadeln, Knöpfe und Unterfadenspulen wiederverwenden.

3) Meine Nähmaschine

Wenn meine Nähmaschine nicht gerade auf dem Tisch steht und vor sich hin rattert, schläft sie im unteren Fach eines hohen Regals. Das Regal steht recht nah am Esstisch und so kann man mal eben schnell die Maschine rausholen und ein paar Nähte nähen.

4) Die Stoffkiste

Stoffkiste

Stoffkiste

Die Stoffe bewahre ich in einer durchsichtigen Plastikkiste auf. Ich stapel die Stoffe auch nicht aufeinander sondern nebeneinander, sodass ich alle Stoffe sofort sehen kann und nicht nach einem Stoff suchen muss.

Meine Kiste habe aus einem Baumarkt, aber es gibt sie auch zum Beispiel bei IKEA oder Xenos.

5) Stoffreste

Aufbewahrung Stoffreste

Aufbewahrung Stoffreste

Wenn ich Stoffreste habe, unterscheide ich zwischen großen und kleinen Stoffresten. Kleine Stoffreste sind gerade so dem Mülleimer entkommen, weil man aus ihnen zum Beispiel noch kleine Fähnchen nähen kann. Aus größeren Stoffresten kann man noch ein Tampontäschchen nähen.

Die grünen Kisten stammen auch von IKEA und sind im 3er Pack erhältlich.

<h3id=“garn“>6) Garnrollen

Geschlossene Teebox mit Garnrollen

Teebox mit Garnrollen

Die Garnrollen bewahre ich sortiert nach Farben in einer Teebox aus Holz auf. Wie man sieht hat die Teebox einen durchsichtigen Deckel. Dadurch weiß man auch, was sich dadrin befindet. Diese Teebox habe ich bei Xenos gekauft.

7) Bänder und Borten

Aufbewahrung Bänder und Borten

Aufbewahrung Bänder und Borten

Wie ich meine Bänder und Borten aufbewahre, habe ich schon einmal berichtet. Die Kurzfassung ist ein Stück Pappe (am einfachsten geht vermutlich einfach ein Rechteck) und damit es etwas schöner aussieht habe ich es mit buntem Origamipapier beklebt. Die Bänder drumwickeln und am Ende mit einer Büroklammer fixieren.

8) Schnittmuster

Mappen für Schnittmuster

Mappen für Schnittmuster

Alle ausgedruckten oder selbstgemalten Schnittmuster bewahre ich in solchen Einhängemappen auf (wie auch immer die in Wirklichkeit heißen).  Auch auf diese Mappen habe ich noch einen Streifen Origamipapier geklebt. Die Schnittmuster sind jeweils in einer Klarsichthülle und auf jeder klebt ein kleiner Zettel, auf dem steht, um welches Schnittmuster es sich handelt. Ich glaube, die Klebezettel sind eigentlich dazu da, um Einmachgläser zu beschriften.

Und schon ist der Rundgang durch mein Nähzimmer vorüber. Wenn man erst einmal sich ernsthaft mit dem Nähen beschäftigt, benötigt man schon allerlei Materialien. Und wir wissen: Ordnung muss sein. Ich bin wirklich niemand der von sich behaupten kann, dass er das Chaos beherrscht, daher lasse ich es erst gar nicht so weit kommen :) .

Liebe Grüße,
Stephanie

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Ein Gedanke zu “Mein Nähzimmer

  1. Pingback: Alle Nähprojekte vom Juli 2014 | Kreativprojekte

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